Pressespiegel

Kapriolen schlugen "kopfüber überkopf"
Ein Quell reinster Freude war der Harmoniegesang des Künstlerduos Mackie Zint und Brigitte Borchers, die in punkto Hirnforschung die wildesten Erkenntnisse ihrer blühenden Fantasien zum Ausruck brachten... Der Glücksbotenstoff Dopamin wurde bei der jüngsten Vorstellung des Kleinkunstduos "HIN & WEG" gleich massenweise beim Publikum ausgeschüttet...
Bremervörder Anzeiger, 5.5.10 (Ingrid Mahnken)

Einblicke mit "Hin & Weg"
Mackie Zint und Brigitte Borchers begeistern in der Ritterhuder KulturMühle
(Von Christa Neckermann)
Ritterhude. Kein Wunder, dass die Götter immer oben saßen, im Olymp. Von hier aus hatten sie nicht nur einen hervorragenden Blick auf die Erde, sondern konnten gleichzeitig einen Blick in die Ursuppe werfen. Auch dem Publikum in der Ritterhuder KulturMühle wurde jetzt ein solcher Einblick zuteil. Möglich machte es das Duo "HIN & WEG".
Wenn die Bühne groß genug ist, wird auch das banalste Ereignis zu einer Sensation, konstatierten die beiden. Wer kümmert sich beispielsweise schon um einen Werkzeugkasten, der einem Mechaniker aus der Hand fällt. Geschieht das aber ein paar hundert Kilometer über unseren Köpfen und ist der Mechaniker eine Frau auf Weltraummission, dann nimmt das Ereignis gleich über Tage die Schlagzeilen in der Weltpresse ein. Männer hingegen, stellten Mackie Zint und Brigitte Borchers fest, bräuchten nur in ihrem Labor im Keller ganz ruhig auf den Nobelpreis zu warten. Und es ist egal, ob sie dabei Werkzeugkästen verlieren oder nicht.
Aber nicht nur mit hintergründigen Bemerkungen, auch mit frechen Lieder-Texten begeisterten die beiden ihr Publikum. Da wurde aus Cat Stevens "Moonshadow" der ein wenig geistesverwirrt stimmende "Mondschatten", und der Simon & Garfunkel-Klassiker "Sound of Silence" mutierte in der deutschen Version von Borchers und Zint zum "Weißen Rauschen" und erklärte gleichzeitig, was Tauben mit der Missdeutung von Signalen aus dem All zu tun haben könnten. Im Ganzen, so konnten die Anwesenden feststellen, hatten Borchers und Zint ein durchaus lehrreiches Programm zusammengestellt. Endlich wurde klar, was Elektronen und Neutronen mit königlichen Sitzgelegenheiten verbindet, und warum Protonen musikalisch sind und töpfern. Und auch die Quantenforschung wurde berührt, als Borchers bei "Reich mir zum Abschied noch einmal die Hände" tatsächlich jedem Gast die Hand schüttelte, bevor sie, gemeinsam mit Mackie Zint, vom schwarzen Loch angezogen in einem schwarzen Bettbezug verschwand. Hoffentlich nur hin, aber nicht auch weg.
Weser-Kurier, Ritterhude/Schwanewede, 03.11.09

Zu unserem 10-jährigen Jubiläum schrieb die Bremervörder Zeitung:

Frech, wild und hinreißend

Kuhstedtermoor. Glänzende Kritiken sind sie gewohnt. Auch euphorische Lobeshymnen sind ihnen nicht fremd. Und selbst mit überschwänglichen Beurteilungen ihrer Art, den mutigen Spagat zwischen Kabarett und Comedy, Komödiantentum und Musikalität zu wagen und das Ganze mit ihrer unnachahmlichen Bühnenpräsenz zu anspruchsvoller Kleinkunst zu vereinen, wissen sie ganz locker umzugehen. Wenn Mackie Zint und Brigitte Borchers als Duo HIN & WEG die Bühne betreten, erwartet sie längst eine gespannte und inzwischen ebenso anspruchsvolle Zuschauerschar. Genauso war es auch am Sonntag, als das populäre Duo im „Cultimo“ in Kuhstedtermoor seinen zehnten Geburtstag feierte.
„Ich freue mich wie ein kleines Kind zu Weihnachten“, offenbart eine flott gekleidete Mittfünfzigerin ihrer Freundin. Beide sitzen – wie viele andere erwartungsfrohe Gäste – bereits eine Stunde vor der Veranstaltung auf dem Vorplatz des „Cultimo“ und lassen ihrer Vorfreude bei einem Glas Wein freien Lauf. Als sich der Veranstaltungsraum peu à peu füllt, ist dem „Cultimo“-Personal schnell klar, dass heute zusätzliche Stühle herangeschafft werden müssen. 
Punkt 20 Uhr betreten Mackie Zint und Brigitte Borchers die Bühne. Sofort beginnen beide, über das Älterwerden zu philosophieren und den Zahn der Zeit zu beklagen, der angeblich auch an ihnen nicht spurlos vorübergegangen ist. Also trauern sie ihrer vermeintlich verloren gegangenen Jugend nach. Natürlich auch musikalisch.
Um sich in die Zeit vor rund zehn Jahren zurückzuversetzen, bedarf es kleiner Nachhilfen, die in Gestalt zweier Schminkköfferchen schnell gefunden sind und das Outfit des manchmal frech-frivolen, ein anderes Mal wieder ironisch und sarkastisch agierenden Duos in Windeseile aufpoliert. Natürlich fehlen im Beklagen der rasch vergangenen Jahre gern geäußerte Memoiren nicht. Vorzugsweise von der Liebe. „Der Liebe Freud‘ dauert nur kurze Zeit, der Liebe Leid aber ein ganzes Leben lang“, beklagt Mackie Zint. Und während sie ihre Geige bemüht, schnappt sich Brigitte Borchers ihr Akkordeon. Jetzt erinnert sich das Duo an seine „Schlagerzeit“. Und nimmt sogleich mit einer gehörigen Portion Sarkasmus und mit viel Ironie Texte und Interpreten aus den „goldenen Zeiten“ auf die Schippe. ...
Beide sind virtuose Instrumentalistinnen, überzeugen mit brillanten Stimmen und würzen ihre aus vielen Szenen bestehenden Auftritte mit bis zur Perfektion ausgefeilter Mimik und Gestik. ...
Das Publikum war von der Jubiläumsveranstaltung mehr als begeistert und würdigte den Auftritt am Sonntag mit Ovationen. Immer wieder brandete  außerdem Szenenapplaus im „Cultimo“ auf. Zehn Jahre Duo HIN & WEG bedeuten ein Jahrzehnt Kabarett und Comedy auf höchstem Niveau in unserer Region. Die Fans von Mackie Zint und Brigitte Borchers freuen sich auf die nächsten zehn Jahre.   
Bremervörder Zeitung, 17.06.09  

Duo HIN & WEG unterhält mit geistreichen Wortspielen und jeder Menge Spaß am Spiel das Publikum
Allüberall: HIN & WEG goes Universe lautete der Titel des neuen Programms, mit dem das Duo HIN & WEG aus dem Gnarrenburger Moor für stehenden Applaus der Zuhörer sorgte. Mit ihrer ureigensten Schöpfungsgeschichte von der Ursuppe ins Multiversum betätigten sich die beiden Künstlerinnen als Forscherinnen direkt auf der Bühne. So philosophierten sie über elektrische Impulse und Quantensprünge, besangen die "alten Schachteln", die in ihrer ganz persönlichen Klimakatastrophe die "aufsteigende Hitze" als alternativen Antrieb für die Raumfahrt entdeckten, lösten sogar das Problem der "abnehmenden Anziehungskraft" und machten sich so ihre Gedanken über die Integrationsproblematik von Alien. Mit geistreichen Wortspielen, musikalischer Begleitung voller Phantasie und jeder Menge Spaß am Spiel begeisterte das Duo sein Publikum, das mit langanhaltendem Applaus dankte.
Zevener Zeitung, 26.01.09

"Allüberall": Duo HIN & WEG goes Universe - Begeistertes Publikum im "Cultimo"
Bei einem "Heimspiel" im "Cultimo" in Kuhstedtermoor hat das Duo HIN & WEG kürzlich sein neues Programm "Allüberall" präsentiert. Was weihnachtlich klingt, kommt universeller daher - im wahrsten Sinne des Wortes. "Duo HIN & WEG goes Universe" heißt es so passend auf der Homepage der beiden Künstlerinnen. Und tatsächlich katapultieren sich Mackie Zint und Brigitte Borchers aus der Ursuppe ins Uni- ja Multiversum, singen und philosophieren geistreich und witzig über elektrische Impulse, virtuelle Wahrnehmungen und Quantensprünge. Auch die Tücken des Älterwerdens nehmen die beiden Wahl-Gnarrenburgerinnen mit Humor, wenn Mackie Zint zu den "Hormonen" konvertiert und Brigitte Borchers "aufsteigende Hitze" als ultimative Antriebskraft in der Raumfahrt preist. Selbst das Problem der "abnehmenden Anziehungskraft" meistern die beiden Künstlerinnen in ihrem "Forschungsprogramm" mit links. Die Zuschauer waren begeistert..... (fs)
Bremervörder Zeitung, 11.12.08

Schwarze Löcher und eine von Ameisen befallene Geige
Duo HIN & WEG begeisterte sein Publikum im Cultimo (Sannmann)
...Die beiden Künstlerinnen präsentierten ein ebenso geistreiches wie witziges Programm...
...Ein Abend mit humoristischen und viel sagenden Wortspielen...
...All dieses unterstrichen mit brillanter Mimik und jeder Menge Musikalität...
...gefühlvoll mit ihren klaren schönen Stimmen...
...feinfühlige, auf außerordentlichem Niveau dargestellte Auseinandersetzung mit den Phänomenen unserer Gesellschaft...
Mit sehr viel Beifall und mehreren Zugaben wurden Brigitte Borchers und Mackie Zint vom Publikum nach der gelungenen Reise durch Zeit und Raum in das Universum und zurück verabschiedet.
Osterholzer Kreisblatt, 8.12.08

"Über zwei Stunden lang rotzfreche Volkskultur"
Duo HIN & WEG prüfte den Lachnerv des Publikums im Müllerhaus / Ein unverschämt guter Abend
Brunsbrock (nie). Bitterböse, schonungslos, manchmal auch ein bisschen zynisch - das Duo HIN & WEG (Mackie Zint und Brigitte Borchers) nahm bei seinem Gastspiel im Müllerhaus Brunsbrock kein Blatt vor den Mund.
Die beiden Kabarettistinnen prüften dabei den Lachnerv des Publikums, den sie zumeist punktgenau trafen. Und endet der Weg in der Sackgasse, findet Frau durch den neuen Trendsport Nordic-Walking die richtige Spur, oder doch durch die richtungweisende Stimme aus dem Navigationssystem? Jedenfalls geht es "Da längs". So der Titel des Programms, das am Veranstaltungsabend Menschentrauben ins Müllerhaus zog.
Im Live-Auftritt erwies sich "Da längs" als fröhliche Mischung aus Liedern und Texten manchmal mit Stich ins klamaukhafte, aber stets schlagfertig und gut gesetzt. Das Ganze ausgefüttert mit der Professionalität erfahrener Bühnen-Routiniers, die ihre oft undramatischen Texte in so intelligente Hintergründigkeiten wegkippen ließen, dass die feinfühlige, versteckte Moralität dahinter deutlich zum Vorschein kam.
Die Künstlerinnen litten in wechselnden Rollen am bürgerlichen Leben wie auch den weltpolititschen Zuständen und machten sich Luft in ätzenden Wortkaskaden; auch tagesaktuell. Sie gackerten und flüsterten oder schwadronierten Kultur- und Kapitalismuskritisches und schlichen und rasten im Wechsel über die Schmerzgrenze des Publikums hinweg herum. Kategorien und Genre-Regeln liießen sie dabei respektlos außer acht. Über zwei Stunden boten "HIN & WEG" rotzfreche Volskultur. Eine - wenn nicht miterlebte - schwer zu beschreibende Mischung aus guter Beobachtungsgabe, schauspielerischem Talent, frecher Klappe, kessen Texten, tollen Stimmen und ein bisschen Kabarett.
Da wurden die Saiten der diffuseseten Instrumente zurzupft und gestrichen, Tasten gedrückt und Flötentöne geblasen. Mutmachend und fetzig, aber auch mal ruhig und melancholisch versuchte das Duett die Verhältnisse auf den Punkt zu bringen, indem es stets und immer irgendwie die Überleitungen von einem Thema zum nächsten schaffte. Besonders hörenswert waren die Gesangseinlagen des Duos. Beide haben wunderbare Stimmen und sämtliche Lieder waren gefühlvoll intoniert und perfekt abgestimmt.
Was also war dieser Abend? Ein blasphemischer Liederabend? Dadaistisches Improvisationstheater? Slapstick-Comedy? Zeitgeist-Satire? oder Polit-Kabarett? Vermutlich von allem etwas, aber mit Sicherheit unverschämt gut.
Verdener Aller-Zeitung, November 2008

„Fürchtet Euch nicht!(?)“
„Fürchtet Euch nicht!(?)“ – Dieser Aufforderung vom Duo HIN & WEG folgten am Freitag und Sonntag so viele Menschen, dass die Stühle im „Cultimo“ drohten knapp zu werden. Brigitte Borchers und Mackie Mahr-Zint begeisterten zweimal mehr ihr Publikum mit schauspielerischem Talent, grandioser Mimik und jeder Menge Musikalität. ... Weihnachtliche Traumata wurden erzählt und musikalisch bearbeitet... 10.12.2007

Stiftung Naturschutz im Landkreis feiert ihr 20-jähriges bestehen
Scheeßel (rm) ... Das Kabarett-Duo HIN und WEG umrahmte die Feier ebenso geistreich wie leichtfüßig. Da wollten sich zum Beispiel zwei älter werdende Frauen angesichts des grassierenden Jugendwahns gegen Eingriffe in ihre Natur wehren. Und eine selbstbewusste und etwas blutrünstige Bauerndeern, die ihre Spaziergänge stets gemeinsam mit dem jeweiligen Verehrer beginnt und immer alleine zurückkommt, macht mit der Zeit aus dem Moorlehrpfad einen Moorvollpfad...
Rotenburger Rundschau, 28.11.2007

Freche Mädels treffen harmonische Jungs
Bremervörder Männergesangsverein "Harmonie" und das Duo HIN & WEG begeistern das Publikum im ausverkauften Ratssaal
Bremervörde (Thomas Schmidt). "Wir machen ein kleines Intro vorneweg - und dann los, Jungs" auf dieses resolute Kommando des Duos HIN & WEG hörte die "Harmonie" am Freitag nur allzugern Schließlich bereicherten Mackie Zint und Brigitte Borchers die Männer des traditionsreichen Bremervörder Männergesangsvereins am Freitagabend im ausverkauften Bremervörder Ratssaal aufs Vortrefflichste. Am Ende gab es einen rauschenden Applaus für die gelungene musikalische Verbindung zwischen dem "MGV Harmonie" und dem "Duo Dissens", dem bissig-böse Kommentare ebensowenig fremd sind wie schräge Töne, wenn's denn der musikalischen Wahrheitsfindung dient.
Doch wer "Jungs" zu gestandenen Mannsbildern sagt, will noch lange nicht "Mädel" genannt werden, wie Brigitte Borchers in ihrer schönen, gleichnamigen Moritat getextet hat: "Ja, ich servier im Restaurant die besten Happen / doch wenn wer 'Mädel' zu mir sagt, dann seh' ich rot", heißt es da mit drohendem Unterton. Der so Gescholtene wird kurzerhand mit Hilfe eines tückischen Rings raffiniert vergiftet - zum Glück nur in dem mit Verve vorgetragenen Lied: Ganz so rabiat gingen die frechen Frauen von "HIN & WEG" mit den harmonischen Jungs dann aber doch nicht um. Im Gegenteil: Auch gemeinsam wurde gesungen und musiziert und nach dem insgesamt zweieinhalbstündigen Programm gab's vom "Harmonie"-Chef Wilhelm Köhring prächtige Blumen für das Musikkabarett aus dem Gnarrenburger Moor. Für ihre Duett-Nummern, vor allem für die bizarr-authentische Version des Dean-Klassikers "Everybody loves somebody sometimes" ("Jeder Körper liebt einen Körper") gab es ebenso reichlichen Applaus wie für die Zwei-Frauen-Minioper: "Die stolze Isabel".
Und im Ratssaal mag mancher Besucher bei der schaurig-schelmischen Moritat vom "Ritter Eduard" an den Bremervörder Bürgermeister gedacht haben, der sich von Karl-Heinz Imbusch vertreten ließ.
Mag das Duo die Herren der "Harmonie" auch auf vergnügliche Weise an der Nase herumgeführt haben, tanzten die Herren letztlich doch nach der Pfeife ihrer Dirigentin Marie-Louise Baabe, die "ihre" 30 "Jungs" zu jedem Zeitpunkt im Griff hatte ....Unter der klugen Leitung von Marie-Louise Baabe führte die "Harmonie" ihr Publikum vom norddeutschen Fresenhof des Knut Kiesewetter bis in die Weiten der Taiga.....Das erfrischend breite Repertoire des Männerchores wurde deutlich, als die "Harmonie" mit dem schönen mehrstimmigen und sonnendurchtränkten Hippie-Song "California Dreamin" ... nicht nur musikalisch in den 60er und 70er Jahren ankam: mit den orangenen, giftgrünen oder braunen Krawattensünden der buntesten Jahrzehnte ließen die Männer auch optisch ein kleines Flower-Power-Feuerwerk abbrennen. Dass den Männern auch Modeakzente aus Spanien oder Russland stehen, hatten sie im Laufe des Abends bereits bewiesen...
...Und wer weiß? Vielleicht mischt das Duo aus dem Gnarrenburger Moor ja schon bald wieder einen Übungsabend der Bremervörder Herren der ehrenwerten "MGV Harmonie von 1859 e.V." auf?
Bremervörder Zeitung, 1.10.07

allüberall

Einblicke mit "Hin & Weg"
Mackie Zint und Brigitte Borchers begeistern in der Ritterhuder KulturMühle (Von Christa Neckermann)
Ritterhude. Kein Wunder, dass die Götter immer oben saßen, im Olymp. Von hier aus hatten sie nicht nur einen hervorragenden Blick auf die Erde, sondern konnten gleichzeitig einen Blick in die Ursuppe werfen. Auch dem Publikum in der Ritterhuder KulturMühle wurde jetzt ein solcher Einblick zuteil. Möglich machte es das Duo "HIN & WEG".
Wenn die Bühne groß genug ist, wird auch das banalste Ereignis zu einer Sensation, konstatierten die beiden. Wer kümmert sich beispielsweise schon um einen Werkzeugkasten, der einem Mechaniker aus der Hand fällt. Geschieht das aber ein paar hundert Kilometer über unseren Köpfen und ist der Mechaniker eine Frau auf Weltraummission, dann nimmt das Ereignis gleich über Tage die Schlagzeilen in der Weltpresse ein. Männer hingegen, stellten Mackie Zint und Brigitte Borchers fest, bräuchten nur in ihrem Labor im Keller ganz ruhig auf den Nobelpreis zu warten. Und es ist egal, ob sie dabei Werkzeugkästen verlieren oder nicht.
Aber nicht nur mit hintergründigen Bemerkungen, auch mit frechen Lieder-Texten begeisterten die beiden ihr Publikum. Da wurde aus Cat Stevens "Moonshadow" der ein wenig geistesverwirrt stimmende "Mondschatten", und der Simon & Garfunkel-Klassiker "Sound of Silence" mutierte in der deutschen Version von Borchers und Zint zum "Weißen Rauschen" und erklärte gleichzeitig, was Tauben mit der Missdeutung von Signalen aus dem All zu tun haben könnten. Im Ganzen, so konnten die Anwesenden feststellen, hatten Borchers und Zint ein durchaus lehrreiches Programm zusammengestellt. Endlich wurde klar, was Elektronen und Neutronen mit königlichen Sitzgelegenheiten verbindet, und warum Protonen musikalisch sind und töpfern. Und auch die Quantenforschung wurde berührt, als Borchers bei "Reich mir zum Abschied noch einmal die Hände" tatsächlich jedem Gast die Hand schüttelte, bevor sie, gemeinsam mit Mackie Zint, vom schwarzen Loch angezogen in einem schwarzen Bettbezug verschwand. Hoffentlich nur hin, aber nicht auch weg.
Weser-Kurier, Ritterhude/Schwanewede, 03.11.09

Duo HIN & WEG unterhält mit geistreichen Wortspielen und jeder Menge Spaß am Spiel das Publikum
Allüberall: HIN & WEG goes Universe lautete der Titel des neuen Programms, mit dem das Duo HIN & WEG aus dem Gnarrenburger Moor für stehenden Applaus der Zuhörer sorgte. Mit ihrer ureigensten Schöpfungsgeschichte von der Ursuppe ins Multiversum betätigten sich die beiden Künstlerinnen als Forscherinnen direkt auf der Bühne. So philosophierten sie über elektrische Impulse und Quantensprünge, besangen die "alten Schachteln", die in ihrer ganz persönlichen Klimakatastrophe die "aufsteigende Hitze" als alternativen Antrieb für die Raumfahrt entdeckten, lösten sogar das Problem der "abnehmenden Anziehungskraft" und machten sich so ihre Gedanken über die Integrationsproblematik von Alien. Mit geistreichen Wortspielen, musikalischer Begleitung voller Phantasie und jeder Menge Spaß am Spiel begeisterte das Duo sein Publikum, das mit langanhaltendem Applaus dankte.
Zevener Zeitung, 26.01.09

"Allüberall": Duo HIN & WEG goes Universe - Begeistertes Publikum im "Cultimo"
Bei einem "Heimspiel" im "Cultimo" in Kuhstedtermoor hat das Duo HIN & WEG kürzlich sein neues Programm "Allüberall" präsentiert. Was weihnachtlich klingt, kommt universeller daher - im wahrsten Sinne des Wortes. "Duo HIN & WEG goes Universe" heißt es so passend auf der Homepage der beiden Künstlerinnen. Und tatsächlich katapultieren sich Mackie Zint und Brigitte Borchers aus der Ursuppe ins Uni- ja Multiversum, singen und philosophieren geistreich und witzig über elektrische Impulse, virtuelle Wahrnehmungen und Quantensprünge. Auch die Tücken des Älterwerdens nehmen die beiden Wahl-Gnarrenburgerinnen mit Humor, wenn Mackie Zint zu den "Hormonen" konvertiert und Brigitte Borchers "aufsteigende Hitze" als ultimative Antriebskraft in der Raumfahrt preist. Selbst das Problem der "abnehmenden Anziehungskraft" meistern die beiden Künstlerinnen in ihrem "Forschungsprogramm" mit links. Die Zuschauer waren begeistert..... (fs)
Bremervörder Zeitung, 11.12.08

Schwarze Löcher und eine von Ameisen befallene Geige
Duo HIN & WEG begeisterte sein Publikum im Cultimo
...Die beiden Künstlerinnen präsentierten ein ebenso geistreiches wie witziges Programm...
...Ein Abend mit humoristischen und viel sagenden Wortspielen...
...All dieses unterstrichen mit brillanter Mimik und jeder Menge Musikalität...
...gefühlvoll mit ihren klaren schönen Stimmen...
...feinfühlige, auf außerordentlichem Niveau dargestellte Auseinandersetzung mit den Phänomenen unserer Gesellschaft...
Mit sehr viel Beifall und mehreren Zugaben wurden Brigitte Borchers und Mackie Zint vom Publikum nach der gelungenen Reise durch Zeit und Raum in das Universum und zurück verabschiedet. (Sannmann)
Osterholzer Kreisblatt, 8.12.08

MUTTIVATI

Publikum war "hin & weg"
Musik-Kabarett begeistert die Zuschauer im ausverkauften "cultimo" im Kuhstedtermoor
Kuhstedtermoor (bay). Vor jeweils ausverkauftem Haus hat das Duo HIN & WEG im "cultimo" in Kuhstedtermoor Mittwoch und Donnerstag nur so vor Lebensfreude mit Musik-Kabarett vom Feinsten gesprüht.
... In Kuhstedtermoor präsentierte Duo HIN & WEG ein Sonderprogramm in Sachen Mai - für den Monat mit diesen "verschiedenen merkwürdigen Feiertagen": Mutter- und Vatertag...
Also legten die beiden Künstlerinnen so richtig los: Mit ungewöhnlichen Musikinstrumente wie einer singenden Säge, farbiger Geige oder dem vermutlich kleinsten Klavier der Region präsentierten Mackie und Brigitte satirische Beiträge zur "Verehrung der Mütter" durch ihre Kinder am Muttertag. Klar, dass auch die Väter ihr Fett abkriegten: "Der Vatertag hat sich so eingesoffen".
Warum es seine Texte in der Mehrheit singend vorträgt, dafür hat das Duo eine ganz plausible Erklärung: Vieles ist einfach unaussprechbar, aber gesangsmäßig vortragbar. Und singen können die Beiden ausgezeichnet. Selbst eine Oper trugen HIN & WEG in vollendeter Form vor.... Wer Instrument und Stimme so gut beherrscht, der darf seine satirischen Texte mit schrägen Tönen würzen, denn das lässt den Hintergrund der Texte noch deutlicher werden. Ein weiteres Plus von HIN & WEG: schauspielerisches Talent, grandiose Mimik und jede Menge Musikalität. Alles was Brigitte Borchers und Mackie Zint vortragen, zeugt von der eigenen Begeisterung am Tun und einer kritischen Auseinandersetzung mit den Phänomenen unserer Gesellschaft. "Es ist eine Freude den Beiden zuzuschauen und zuzuhören", war der allgemeine Tenor nach den Vorstellungen.
Sonntagsjournal, 20.5.2007

DA LÄNGS

"Über zwei Stunden lang rotzfreche Volkskultur"
Duo HIN & WEG prfte den Lachnerv des Publikums im Müllerhaus / Ein unverschämt guter Abend
Brunsbrock (nie). Bitterböse, schonungslos, manchmal auch ein bisschen zynisch - das Duo HIN & WEG (Mackie Zint und Brigitte Borchers) nahm bei seinem Gastspiel im Müllerhaus Brunsbrock kein Blatt vor den Mund.
Die beiden Kabarettistinnen prüften dabei den Lachnerv des Publikums, den sie zumeist punktgenau trafen. Und endet der Weg in der Sackgasse, findet Frau durch den neuen Trendsport Nordic-Walking die richtige Spur, oder doch durch die richtungweisende Stimme aus dem Navigationssystem? Jedenfalls geht es "Da längs". So der Titel des Programms, das am Veranstaltungsabend Menschentrauben ins Müllerhaus zog.
Im Live-Auftritt erwies sich "Da längs" als fröhliche Mischung aus Liedern und Texten manchmal mit Stich ins klamaukhafte, aber stets schlagfertig und gut gesetzt. Das Ganze ausgefüttert mit der Professionalität erfahrener Bühnen-Routiniers, die ihre oft undramatischen Texte in so intelligente Hintergründigkeiten wegkippen ließen, dass die feinfühlige, versteckte Moralität dahinter deutlich zum Vorschein kam.
Die Künstlerinnen litten in wechselnden Rollen am bürgerlichen Leben wie auch den weltpolititschen Zuständen und machten sich Luft in ätzenden Wortkaskaden; auch tagesaktuell. Sie gackerten und flüsterten oder schwadronierten Kultur- und Kapitalismuskritisches und schlichen und rasten im Wechsel über die Schmerzgrenze des Publikums hinweg herum. Kategorien und Genre-Regeln liießen sie dabei respektlos außer acht. Über zwei Stunden boten "HIN & WEG" rotzfreche Volskultur. Eine - wenn nicht miterlebte - schwer zu beschreibende Mischung aus guter Beobachtungsgabe, schauspielerischem Talent, frecher Klappe, kessen Texten, tollen Stimmen und ein bisschen Kabarett.
Da wurden die Saiten der diffuseseten Instrumente zerzupft und gestrichen, Tasten gedrückt und Flötentöne geblasen. Mutmachend und fetzig, aber auch mal ruhig und melancholisch versuchte das Duett die Verhältnisse auf den Punkt zu bringen, indem es stets und immer irgendwie die Überleitungen von einem Thema zum nächsten schaffte. Besonders hörenswert waren die Gesangseinlagen des Duos. Beide haben wunderbare Stimmen und sämtliche Lieder waren gefühlvoll intoniert und perfekt abgestimmt.
Was also war dieser Abend? Ein blasphemischer Liederabend? Dadaistisches Improvisationstheater? Slapstick-Comedy? Zeitgeist-Satire? oder Polit-Kabarett? Vermutlich von allem etwas, aber mit Sicherheit unverschämt gut.
Verdener Aller-Zeitung, November 2008

"Von Irrwegen und von Holzwegen"
Das Duo HIN & WEG zeigt wo es langgeht - oder auch nicht.
Ohrel (srk). Mit Mackie Zint am Steuer und Brigitte Borchers als "Navi-Tante Route" war am Freitag ein voll besetztes Urla-Zentrum unterwegs zur totalen Orientierungslosigkeit. Das Duo HIN & WEG nahm die Besucher mit auf Irr- und Abwege...
Ach, wie verhängnisvoll doch alles ist! Gleich 100 walkende Frauen kamen vom Wege ab, versanken mit den Stöcken im morastigen Grab. So intonierten die beiden kühn ihre Version von "Walking Mathilda". Das jammervolle Ende einer Frauenbewegung! ...
Wenn das Walken draußen denn so gefährlich ist, weil man sich so schnell verirrt, heißt die Lösung: Indoor-Walken. Mit Schrubbern und Feudeln putzt sich Mackie Zint ihre Welt beim Walken. Einfach genial. Das gefällt auch den Männern. Aber "Männer umschwirrn mich wie Motten das Licht. Aber bei denen indoor-walk ich nicht!"
Vom Walking ist es nur ein kleiner Schritt zum Stalking, wie sich zeigt, als das Duo untersucht, ob denn das neue "Mentoring-Programm" ein Weg für die Frauen ist. Diäten bekommen ist schließlich viel schöner als Diäten machen...
Und wo stehen wir überhaupt? Herrlich, wie die beiden mit einem Schrubber, umgerüstet zum Jacobsstab, den nächsten Fixstern anpeilen und den eigenen Standpunkt auf dem großen blauen Planeten berechnen. Mit viel Spaß am Spiel und wahrhaft hoher Sangeskunst - Brigitte Borchers als E-Gitarre ist wirklich hörenswert! - führte das Duo die Zuhörer immer wieder in die Irre. Und die gingen nur zu gerne mit. Auch noch nach der dritten Zugabe.
Zevener Zeiung, 4.12.2006

"Nimm es wie ein Mann, Madame"
Musikkabarett mit dem Duo HIN & WEG
Haren (sol). ... Das Duo HIN & WEG präsentierte sein neuestes Programm "Da längs!" und begeisterte das Publikum mit fantasievoller Wortspielerei, Parodie und gekonnten Gsangseinlagen... Von dem Wortgefecht, das die beiden auf der Bühne führten, profitierte das Publikum. Kein Lachmuskel blieb unberührt und kein Auge trocken... Insgesamt waren die Themen von "HIN & WEG" breit gefächert wie das Leben schlechthin. Auch Hartz IV, Vogelgrippe, ... Mentoring-Programme und Wahlverhalten wurden unter die Lupe genommen. Mit seinem Einfallsreichtum und einmaligen Gesangseinlagen hat das Duo HIN & WEG das Publikum in Haren begeistert...
Meppener Tagespost, 15.3.06

Ohne Umweg nicht zum Ziel
Bitter und spaßig (Brigitte Rademann)
Nordenham. Endet der Weg in einer Sackgasse, findet Frau durch den neuen Trendsport Nordic-Walking die richtige Spur, oder doch durch die richtungweisende Stimme aus dem Navigationssystem? Jedenfalls geht es "Da längs": So heißt das Programm des Kabarett-Duos HIN & WEG ...Die beiden Frauen führten ihr Publikum auf allerlei Irrwege und Umwege, in Sackgassen und Umleitungen, die, gespickt durch traumatische Erlebnisse, geradewegs in die verschlungene Gefühlswelt der weiblichen Seele führten. Um es vorweg zu sagen: Diese Irrfahrt machte allen großen Spaß....zielsicher bewegten die beiden Frauen sich auf dem Boden des weiblichen Selbstverständnisses und streiften hier und dort gesellschaftliche Umbrüche und politische Grabenkämpfe. Auch aktuelle Geschehnisse nahmen sie sich gründlich vor, die Vogelgrippe zum Beispiel.
Die beiden Kabarettistinnen waren nicht nur gut bei Stimme, sondern sorgten mit hervorragend eingesetzter Mimik und Gestik für professionelle Kleinkunst. Die gekonnten Gesangsdarbietungen rahmten die satirischen Übertreibungen passend ein.
Das Duo HIN & WEG verkündete so manche bittere Wahrheit, aber auch einige Orientierungshilfen... Sie bereiteten... einen aufschlussreichen, unterhaltsamen und sehr vergnüglichen Abend...
Kreiszeitung Wesermarsch, 13.03.06

Vergnüglicher Clinch mit "Tante Route"
Zu den Höhepunkten gehörte der Dialog mit dem Navigationsgerät. Auch musikalisch wurde einiges geboten.(Klaus Turmann)
Nordenham. ...Duo HIN & WEG...gewann die Herzen des Publikums und hatte die Lacher auf seiner Seite...Eine Fülle von Requisiten, vom Erdkugelballon bis zum CD-Himmel, schuf eine interessante Kulisse und ermöglichte vielfältige Inszenierungen. ...Daneben beeindruckten sie mit der Qualität ihres Gesanges, sowohl solistisch als auch zweistimmig....Streit zwischen klagendem Navigationsgerät und trotziger Fahrerin endete mit einem "Error" auf dem Bildschirm und Lachtränen in den Augen der zahlreichen Zuschauer, die diesen Abend im Zeichen des Weltfrauentages deutlich sicht- und hörbar genossen.
NWZ, 14.03.06

BON DUELL

Von Frauen und jungem Gemüse
Duo HIN & WEG mit Kabarett im Heimathaus Mehedorf (Kim Auerswald)
Mehedorf. "Ja, so geht es allen: kommt der Herbst, dann wird es öde", so die Tomate zum Rettich. Die beiden Gemüse alias Brigitte Borchers und Mackie Zint - besser bekannt als Duo HIN & WEG - sorgten kürzlich für Begeisterung...
Das Duo HIN & WEG hat sich mittlerweile eine eingeschworene Fangemeinde in der Region erschlossen. Schon vorab fanden die Karten für den Kabarettabend reißenden Absatz....
Sie seien an diesem Abend als "junges Gemüse" gekommen, erklärten die Künstlerinnen ihre Garderobe und schafften dann jeweils irgendwie die Überleitung von Gemüse zu Konservengemüse, schließlich hieß das Programm ja "Bon Duell", über Frauenthemen bis hin zu Beziehungsproblemen.... Einmalig waren die Gesangseinlagen des Duos. Brigitte Borchers und Mackie Zint haben wunderbare Stimmen, die nach mehr Gesang verlangen... Dabei verließen sich die beiden nicht nur auf ihr sängerisches Können, sondern erstaunten und belustigten ihr Publikum mit originellen und witzigen Instrumenten aus eigener Produktion. Wer hätte beispielsweise gedacht, dass man auf einer Kaffeemühle Musik machen kann?....
Bremervörder Anzeiger, 5.10.05

... Von Gemüse und Frauen
Das Duo HIN & WEG erschütterte das Zwerchfell des Publikums mit dem Programm "Bon Duell"
Angriff auf die Lachmuskeln: Brigitte Borchers und Mackie Zint in ihrem Element
Rotenburg (ist). "Die Realität ist manchmal grausam", denn "auch Ihre Uhr läuft" war die Botschaft des Abends. Weso? Jeder Künstler habe eine Botschaft, stellte Brigitte Borchers und Mackie Zint als Duo HIn & Weg in ihrem neuen Programm "Bon-Duell" richtig...
Als "junges Gemüse" lieferten sich Tomate und Bleichsellerie (oder doch lieber Rettich?) einen zwerchfellerschütternden Schlagabtausch, dessen brillant aufgebaute Sketche und verblüffend überarbeitete Schlager aus den fünfziger Jahren lediglich von frenetischen Lachsalven unterbrochen wurden.
Ein Duell eben, aber das tun "beste Freundinnen doch nicht"! Stattdessen stellten sie das elektropneumatische Keyboard und die Kaffeemühlenspieluhr als neueste Erfindungen auf dem Instrumentenmarkt vor und untersuchten akribisch die "Metaphorik von Gemüse und Frauen". Dabei machten die mit einem umwerfend komischen Talent begabte Brigitte Borchers und die grotesk-überzeugend gestikulierende Mackie Zint die Erkenntnis, dass langes Warten möglicherweise den natürlichen Alterungsprozess aufhalten könne, da die Zeit so langsam vergeht. Schlager zumindest, in denen man einen Großteil seines Lebens mit Warten verbringt, würden zu "Evergreens"...
Das Duo HIN & WEG, das wohltuend ohne Politik und Schlüpfrigkeiten auskommt und dessen pointiert geistvoll-witzige Texte sich, professionell vorgetragen, weitab routinierter Pfade bewegen, lädt alle Männer am Muttertag zur Kür des Spargelkönigs ein. ...
Rotenburger Kreiszeitung, 17.1.2005

Freches Gemüse
Das Kabarett-Duo HIN & WEG amüsierte mit feinsinnigem Programm (Felix Rettberg)
Hiddenhausen. Putzt sich Gemüse selbst heraus, fehlt nicht der grüne Lippenstift, der Augenbrauen-Cajal oder das Glitter-Haarspray. Vor Publikum zelebrierten Tomate und Rettich - zuvor irrtümlicherweise vom sprechenden Ketchup-Rohstoff als Bleich-Sellerie angesprochen - ihr End-Make-up, um lecker für ihre Zuschauerkunden auszusehen. Als sich der Kosmetikkoffer schloss, grinste sich das sich als dosenreif vorstellende Gemüse, das äußerlich zu Clowns geworden war: freche Augen versprachen freche Worte.
Fantasievolle Wortspielerei statt Krawall-Verbalattacken, Parodie ober-, und nie ordinär unterhalb der Gürtellinie, gekonnte Gesangseinlagen - das Frauen-Kabarett-Duo HIN & WEG bot in der Hiddenhauser Kleinstbühne der Olof-Palme-Gesamtschule amüsante Feinsinnigkeit, einen virtuosen Mix von Sprachwitz und Musik.
Altern, Partnerschaft, Lust aus Behütung einmal auszubrechen, Liebe gepaart mit weiblichem Pragmatismus, wie nach einigen Ehejahren scheinbar überall im Bett liegender behaarter Beine vielleicht doch getrennt schlafen zu sollen, machten die Tomate (Brigitte Borchers) und Rettich (Mackie Mahr-Zint) zu ihren Theman.
Dabei suchten sie sich Schicksal-Parallelen in der Welt des konservierten Gemüses, das stets reif und dennoch frisch und knackig sein soll. Ihr Programm: "Bon Duell". Das lebte vom gedanklichen Gegeneinander der naiven Tomate und des forscheren Rettichs, vom Miteinander, wenn sie ihre ausgeprägten, variablen Stimmen für die mal Original-, mal umgetexteten Lieder nutzten - stets mit einem Instrumenten-Spektrum von Melodika über Hand-Harmonium bis zur Lotus-Flöte und facettenreich intoniert. Ihren Humor lebte das Gemüse-Duo auf unterschiedlichen Ebenen aus. Mal vordergründig mit frischen Reim-Kombinationen, mal hintergründig durch unkommentierte, beiläufig erscheinende Aktion. Zum kitschigen Lied von großer Liebe drifteten sie mit schiefen Tönen scheinbar zufällig auseinander, Atmosphäre brachen sie gezielt, wenn sie singend über die erste Jahreszeit sinnierten: vom Frühling, der lenzt, das Veilchen, das dann den Kopf kränzt, um aufgrund des jahreszeitlichen Nahrungsmittel-Angebots schließlich festzustellen: Verstopfung weicht, oh Herzen leicht. Schwärmt der Rettich vom Anblick des Strand-Adonis mit allen seinen körperlichen Vorzügen, nähert sich die Tomate immer mehr dem Korb mit frischem Gemüse, greift scheinbar unbewusst nach einer großen Karotte, fängt an sie zu schälen und: Knack!
Herforder Anzeiger Nr. 40 (17.2.2004)

LIEDER VON TAUSENDUNDEINER LEICHE

Hin und weg von HIN & WEG
"Lieder von 1001 Leichen" sorgten für mordsmäßige Stimmung unter den Besuchern (Elke Lutzbäck)
(Bremen-Walle, Brodelpott....)
Die Künstlerinnen brachten ihren unnachahmlichen schwarzen Humor als makabre Moritaten, Balladen und Chansons zu Gehör. Nicht selten bedienten sie sich Bildergeschichten, um den Zuschauern das mitunter schräge Ableben der einen oder anderen Person besser vor Augen zu führen... Natürlich durften auch Bertold Brechts "Mackie Messer" und Wedekinds "Tantenmord" nicht fehlen. Die beiden Frauen überzeugten bei ihrem zum Schmunzeln anregenden Auftritt nicht nur mit einer instrumentalen Vielseitigkeit, sondern auch mit stimmgewaltigen Fähigkeiten. Fast schon mit gregorianischen Gesängen vergleichbar, trugen sie die traurigen Geschichten ihrer toten Helden vor. Und auch eine Melodie aus Mozarts Zauberflöte hielt als Gesangseinlage bei einem entsetzlichen Handpuppen-Drama her. Ganz zur Freude der Gäste, die trotz ernsthafter Thematik immer wieder herzhaft lachen mussten.
"Wir üben hier heute Abend Empathie", betonte eine Protagonistin, während die andere das Publikum fragte: "Haben Sie Taschentücher dabei? Empathiefähige Menschen haben immer Taschentücher dabei." Obwohl zustimmendes Nicken zu erkennen war, machte niemand von seinem persönlichen Exemplar Gebrauch. Egal, ob Frauen und Männer aus Gram oder Herzeleid dahinsiechten, aus Niedertracht, Habgier und Eifersucht ermordet wurden oder einen tragischen Unfall erlitten - in Tränen brachen die Gäste allenfalls vor lauter Lachen aus.
Weser-Kurier, Stadtteilkurier, 3.3.05

Schaurig-schöne Geschichten
Abgründe aus dem wahren Leben im Rahmen der Kulturwoche
Friedrichskoog - Da ächzte selbst das alte Gebälk des Gallerieholländers "Vergissmeinnicht" in Friedrichskoog. Brigitte Borchers und Mackie Mahr-Zint beglückten als Duo HIN & WEG das Publikum mit einem Kabarettabend der besonderen Art.
Die Moritatensängerinnen aus Gnarrenburg bei Bremervörde erzählten und sangen schaurig-schöne Geschichten, wie sie nur das Leben hervorbringen kann... Die beiden Frauen sind nicht nur gut bei Stimme, auch ihre Mimik und Gestik unterstreicht ihre professionell vorgebrachte Kleinkunst... Die einzelnen Vorträge wurden ständig durch spitze Bemerkungen - teils humorvoll, teils sarkastisch - kommentiert. Die Kunst, alte Weisen und neue Schauergeschichten mit satirischer Übertreibung zu verbinden, war ein eher ungewöhnliches kulturelles Erlebnis...
Dithmarscher Landeszeitung (6.10.2003)
Von Holger Kühl

Von der Vielfältigkeit des Dahinsterbens
Duo HIN & WEG präsentierte in der OPG die "Lieder von tausendundeiner Leiche"
Hiddenhausen (CG). Bereits vor einem Jahr war das Duo HIN & WEG zu Gast auf der Kleinkunstbühne der Olof-Palme-Gesamtschule. Jetzt begeisterten Brigitte Borchers und Mackie Mahr-Zint erneut das Publikum mit einem weiteren Programm aus ihrem Repertoire, den "Liedern von tausendundeiner Leiche". Ihre Gesänge aus der Küche, die Schauerstücke und Chansons zeugten dann auch von der Vielfältigkeit des Dahinsterbens.
Ob es nun Brechts "Mackie Messer" war, Wedekinds grausiger "Tantenmord" oder das Lied von der Erfindung des "Boeuf Stroganoff", das man noch in der Interpretation Helen Vitas im Ohr hat, stets lief einem ein kalter Schauer über den Rücken, besonders dann, wenn beide sich zum Duett zusammenfanden, um von Liebe, Leidenschaft und dem unausweichlichen Tod zu singen.
Gewaltig schön sind ihre Stimmen und ihr Spiel auf der Bühne zeigte ihr komödiantisches Können, wenn sie zu Mozarts Zauberflöte die Geschichte vom Ritter Ewald und seiner Lina mit Handpuppen darstellten. Auch das russische Eifersuchtsdrama "bei Imsk, nahe Omsk und nicht allzuweit von Umsk" endete makaber tödlich, aber mit Moral. Besonders schön waren die Lieder vom "Suppenkasper" und der "armen Henne von Änne".
Blutrünstig, makaber, traurig, böse und schaurig-schön sind die Lieder allemal und dennoch verstand es dieses grandiose Duo mit seiner urkomischen und schrägen Bühnenshow sein Publikum zu Lachstakkati hinzureißen. Clownesk war ihr Outfit, mit Pluderhosen, Fliege, leuchtend bunten Perücken und weiß geschminkten Gesichtern, Clowns- und Totenmaske zugleich. Und auch das Instrumentarium für die Liedbegleitung war von ausgefallener Vielfalt: Akkordeon, Flöte, Epinette, Glockenspiel, Kazoo, Spieluhr, Balafon und Abflussrohr - für jeden Abgang die passende Begleitung.
Und wie es sich für ein so makabres Bühnenstück geziemt, wurde dann auch jede Leiche auf einem klappbaren Zählwerk gewissenhaft registriert - bis letztendlich 999 Leichen gezählt waren. Um nun die 1001 Leichen zu vervollständigen, mussten dann doch auch die Protagonistinnen selbst in ihrer letzten Nummer bildschön dahinsiechen. Es war wohl der langanhaltende Applaus des Publikums, der die beiden Künstlerinnen zu drei Zugaben auferstehen ließ.
Kreisblatt (11.2.2003)

Stimmgewaltige Todesfeen
Duo HIN & WEG mit Moritaten in Platenlaase
st Platenlaase. Der Herbst zieht durchs Land, da ist es wieder mal Zeit, an den Tod zu denken... Stimmgewaltig, mit einer gehörigen Prise Musikalität und schwarzem Humor ausgestattet spielen sie das Lied vom Tod auf allerlei skurrilem Instrumentarium. Da wird ein Wasserrohr zum Baß, eine Spieluhr bekommt elektrische Verstärkung, ein Balafon brummelt, und das gute alte Kazoo knarzt herzerweichend. Sehr pfiffig peppen sie so die erschröcklichen Moritaten von Liebesleid und Tod, von ersoffenen Königskindern und unglücklichen Mägden. Das ist alles wunderbar in Ton und Szene gesetzt... Dazu kommt, dass sie, was nicht einmal CNN schafft, zwischendurch gewissenhaft ihre Leichen zählen...Das Publikum erlebt einen Leichen-, aber auch lehrreichen Abend, an dem u. a. auch kulinarische Fragen geklärt werden. So singt Mackie M. das Lied vom Filet Stroganoff, ein tödliches, echt russisches Eifersuchtsdrama »bei Imsk, nah bei Omsk und nicht allzu weit von Umsk». Das Publikum ist sehr erfreut, so schön wird eben selten gestorben.
Elbe-Jeetzel-Zeitung (15.10.2001)

Wenn die Henne mit dem Mackie...
Duo HIN & WEG bescherte schaurig-schönen Auftakt der Krimi-Reihe im "Montagsbuch"
Auf die Lösung dieses Falls waren selbst ganz hartgesottene Krimi-Fans gespannt: "1001 Leiche" hatten HIN & WEG (gutbürgerlich: Brigitte Borchers und Mackie Mahr-Zint) bei ihrem Lieder- und Chansonabend ...im Eckhaus versprochen. Makabre Wirklichkeit werden sollte das in etwas mehr als 90 Minuten - mit Chansons und Liedern von Brecht/Weill bis Bellmann, von Wedekind bis Brassens.
Einziges Problem bei diesem mörderischen Unternehmen: so schaurig, so hintergründig, so lustig-makaber und so böse diese Lieder auch sind, ohne den Trick mit den vier Zählwerken wären HIN & WEG wohl jetzt noch auf der Bühne. Aber ohne ihren finalen, im wahrsten Sinn des Wortes "selbstmörderischen" Einsatz wäre ohnehin alles Nichts gewesen.
Aber darauf kam's am Ende gar nicht an. Das Schönste an dieser "mörderisch guten" Show: So blutdrünstig und so makaber alle Lieder auch waren, dem grandios aufsingenden Duo HIN & WEG gerieten sie zu einer wahn-witzigen, urkomischen, schrägen, immer wieder überraschenden Revue...
Wunderschöne Choräle, überraschend eingestreuter Rap-Sprechgesang, schriller, fast schreiender Suppenkasper, "russische Seele" offenbarten sängerische Klasse und zugleich eine gehörige Portion makabren Witz und komödiantisches Talent.
Das breit gestreute Musik-Instrumentarium - zwischen Klavier, Gitarre, klappernder Kaffeekanne und dumpf-dröhnendem Abflussrohr - lieferte die adäquate Begleitmusik dazu. Und über dem ganzen schwebte ein leise-melancholisches Augenzwinkern. Leiche hin, Toter her - schön war's allemal. Und dafür gab's völlig verdienten Beifall vom Publikum.
Die Harke (Nienburger Kreiszeitung) (19.5.2001) Burkhard Bernhard

HIN & WEG mit Walter (PLATT-ETÜDEN)

Von Beziehungsproblemen, Blaubart und Moorleichen
HIN & WEG und Walter begeistern ihr Publikum
Kuhstedtermoor. Mit ihren Lieblingsinstrumenten im Gepäck "verfranste" sich das Duo HIN & WEG mit Siebenmeilenstiefeln im tiefsten Teufelsmoor...
Zunächst gar nicht willkommen der Dritte im Bunde. Walter Peetz, Künstler, aus Bremen angereist, ließ die Fantasie der beiden Kabarettistinnen ins Uferlose wachsen. Der Grund ihrer Befürchtungen war sein blauer Bart...
Von Problemen in Beziehungskisten konnte das Trio mehr als ein Lied singen. Die Lösung des Problems, eine ordentliche Portion Gift, in leckeren Häppchen verpackt, verträgt auch das robusteste Opfer nicht. Auch ansonsten ging es ganz schön mörderisch zur Sache. Marie... versenkte gleich vier Ehemänner höchst erfolgreich und unwiederbringlich im tiefsten Moor.
Weiter ging die mörderische Reise mit Siebenmeilenstiefeln ins Kuhstedter Moor. Von Gitarre, Klavier im Miniaturformat, Quetschkommode, Schalmei und einer kleinen Konzertina begleitet, wurde Seemannsgarn gesponnen... Zum Schluss der Veranstaltung war aus dem munteren Duo ein lieb gewordenes Trio geworden... Die Zeit des Abschieds nahte viel zu schnell... Das Publikum, sichtlich hin und weg, feierte das kabarettistische Trio mit stürmischem Applaus.
Bremervörder Anzeiger (25.2.2007) Ingrid Mahnken

Viel Applaus für die Platt-Etüden
Das Duo HIN & WEG begeisterte im Bremervörder Haus am See sein Publikum
Bremervörde (gh). Für die Premiere ihres neuesten Programms mit dem Titel "Platt-Etüden" war das Duo HIN & WEG ins Bremervörder Haus am See gekommen. Ihr Konzert mit plattdeutschen Liedern, das sie auf Einladung des Bremervörder Kultur- und Heimatkreises gaben, bot den vielen Zuschaueren niederdeutsche Lieder, die von inniger und leisester Zartheit bis zu derber Komik reichten. Das Publikum war begeistert.....
Eine köstliche Ergänzung der beiden Damen war Walter Peetz, der nicht nur heiter-makabre Geschichten von Hein Hoop vorlas, sondern zu seiner Concertina sang. Mit einer Stimme, die, wie er selbst sagte, "gut für's Balett" ist, gab er mit vollkommen ernster Miene Kostproben seines komödiantischen Talents, was zu großer Heiterkeit im Publikum führte.
Bremervörder Kreiszeitung (31.10.2003)

DAS BISSCHEN ARBEIT

Zitronenduft in der Toilette
Verden."Ich bin von Kopf bis Fuß auf Feudeln eingestellt", sang das Duo HIN & WEG anlässlich einer Podiumsdiskussion im Stadtkirchenzentrum. Brigitte Borchers und Mackie Zint nahmen die Arbeit der Putzfrauen mit einigen kabarettistischen Einlagen auf die "Kehrschaufel".
Mit bissigem Witz zeigten die beiden Künstlerinnen die vielen Facetten dieses Berufes auf und scheuten sich nicht, auch so wenig appetitliche Themen wie die Reinigung verschmutzter Toiletten aufzugreifen...
Verdener Aller Zeitung, 20.5.05

Hin und weg waren fast alle Kolleginnen und Kollegen von dem Auftritt der vermeintlichen Putzfrauen, die mitten in die letzte Personalversammlung hineinplatzten... Über die gebotenen Beiträge ist anschließend im Hause viel diskutiert worden... Fast einhellig die Meinung: "Ja, so ist das auch", "Genau", "den Nagel auf den Kopf getroffen". Prima, wenn das alles eingängig war und auch noch zum Großteil verinnerlicht worden ist, werden es die Reinigungskräfte im Hause ja künftig hier und da etwas einfacher haben....
Personalrats-Info Nr. 10, Landkreis Wesermarsch (Juni 2002):

Von den Dreckmachern keinen Dank
Dokumentation "putzmunter" vorgestellt - Leistung der Reinigungskräfte in den Blickpunkt gerückt (Brake).
"Ich bin von Kopf bis Fuß auf Feudeln eingestellt, das ist meine Profession. Ich putze gegen Geld und sonst gar nicht". Mit diesem voller Leidenschaft vorgetragenen Stück frei nach Marlene Dietrich begeisterte das Duo HIN& WEG in den Rollen der Reinigungskräfte Brigitte und Mackie. Sie traten am Sonnabend im Kreishaus auf.
Die Frauenbeauftragte des Landkreises, Ursula Bernhold, hatte zur Präsentation der Dokumentation "putzmunter" über die Arbeit der Reinigungskräfte in der Wesermarsch eingeladen. Das kabarettistische Duo Brigitte Borchers und Mackie Zint entführte auf heitere und zugleich nachdenklich stimmende Weise in die Welt der Reinigungsfrauen. Gekonnt und humorvoll führten sie den Gästen vor Augen, was es bedeutet, täglich den achtlos hinterlassenen Dreck anderer zu beseitigen. Und das ohne Anerkennung für die geleistete Arbeit...
Wesermarsch / Kreiszeitung (20.8.2001)

UND SONST...

16 CD-Beiträge mit Biss und Witz
Rotenburg wird aus vielen Blickwinkeln liebevoll ironisch in Text und Musik aufs Korn genommen
Rotenburg. Kleinkunst hat in Rotenburg eine Gemeinde - und wenn die in diesem Genre erprobten, erfolgreichen und bekannten Künstler Brigitte Borchers, Mackie Zint, das Künstlerehepaar Ulrike und Joachim Luchterhand, Vater Peter und Sohn Henrik Pröhl, Tilman Purrucker und Stephan Orth den Abend gestalten, dann ist das Auditorium im Kantor-Helmke-Haus voll besetzt.
Im Rahmen der Rotenburger Kulturwochen stellte das Ensemble das Ergebnis gemeinsamer künstlerischer Arbeit vor, das in einer CD zusammengestellt ist....
Eine Bereicherung für jeden Kabarettabend ist das Paar Brigitte Borchers und Mackie Zint. Urkomisch in Mimik und Gestik begeisterten sie mit ihrer "Kartoffelkönigin" und "De Rägen" ihr Publikum. Unterstrichen wurde diese komödiantische Nummer noch durch das entsprechende Outfit....
Rotenburger Kreiszeitung, 13.9.05

Mit HIN & WEG auf dem Allmendpfad
Lesung mit musikalischem Esprit
Rotenburg. Man mag sich fragen, was verbindet das Duo HIN & WEG mit dem Romandebut "Allmendpfad" von Claudia Koppert? Richtig: Tomaten und Feldsalat. In einer unterhaltsamen Veranstaltung im Heimatmuseum bewiesen Brigitte Borchers und Mackie Zint, dass sie sich nicht nur in der norddeutschen Kleinkunstszene bestens auskennen, sondern sich in leicht abgewandelten Ausschnitten aus ihrem Programm "Bon Duell" auch auf dem Gemüsemarkt umgesehen hatten.... und da Autorin Claudia Koppert aus der Nähe von Heidelberg kommt, was - wie jeder weiß - fast in Frankreich liegt, sang das Duo als wohlerzogene Gastgeber eben nicht nur plattdeutsch, pardon niederdeutsch, sondern auch französisch; begleitet von einem reichhaltigen Instrumentarium zum Blasen, Streichen, Zupfen, Entwickeln und Reparieren, trifft HIN & WEG auf dem "Allmendpfad" später die junge Luzie, Tochter einer Gemüseanbaufamilie....
Rotenburger Journal,14.9.05

Arsen ins Gulasch oder den Fön in die Badewanne?
Verden. ...Anregungen...gab es bei der ersten Frauen-Kriminacht in Verden...
Mit dabei: Brigitte Borchers und Mackie Zint, die als Duo HIN & WEG die Frauen beglückten. Die Moritatensängerinnen... passten vortrefflich ins kriminalistische Terrain. Sie erzählten und sangen schaurig-schöne Geschichten.
Die Künstlerinnen, die sich selbst nicht so ganz ernst nehmen traten barfuss auf, da sie es leid sind, im Tränenmeer der Zuschauer ständig mit nassen Strümpfen herumlaufen zu müssen. Doch das Duo war nicht nur gut bei Stimme: Vielseitig waren auch die Todesarten, die besungen wurden. da wurde vergiftet, erschossen, erstochen, geköpft oder an anderen Spätfolgen unglücklicher Liebe hingeschieden, dass es nur so eine Wonne war. HIN & WEG bot hintergründige Lebensweisheiten pur... Heiter und besinnlich, derb, sentimental und cool kamen die Künstlerinnen daher, um das Publikum in ein Wechselbad der Gefühle zu werfen...
Verdener Aller-Zeitung, 22.3.05

"Hin & weg" vom gleichnamigen Duo
Viel Applaus für Mackie Zint und Brigitte Borchers
Bremervörde (pew) Mit einem kulturellen Höhepunkt endete am Sonnabend die Ausstellung mit Werken des Fotografen Günter Zint im Bremervörder Rathaus: Das Duo HIN & WEG zog alle Register seines Könnens und unterhielt das Publikum mit einer ebenso geistreich-witzigen wie gekonnten Darbietung.
Mit ihren parodistischen Liedern und kleinen Spielszenen, die sie in scheinbar absichtsloser Lockerheit aneinander reihten, boten Mackie Zint und Brigitte Borchers eine Komik, die weit über das Landläufige dieses Genres herausragte.
Galeristin Almute Anglada-Lemkau, Initiatorin und Seele der Zint-Ausstellung, freute sich in ihrer Begrüßung über den großen Zuspruch, den diese Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Stadt Bremervörde gefunden hate. Und dann erschien schon das "junge Gemüse" auf der Bühne: Brigitte Borchers als rundlich-rote Tomate und Mackie Zint als bleichsüchtige Selleriestange hatten sofort die Lacher auf ihrer Seite. Als die beiden dann noch ihr an sich schon knackig-frisches Äußeres durch gewagte Schminkkünste "aufpeppten", hatten "Hin & weg" ihr Publikum bereits ganz auf ihrer Seite. Die erste Lied-Parodie auf Nina Hagens "Micha, mein Micha", der den Farbfilm vergessen hatte, war zugleich ein liebevoll-witziger Seitenhieb auf die Fotos von Günter Zint, der auch nur schwarz-weiß könne.
Die beiden Duo-Damen verstehen es gekonnt, jedwede Gefühlsduselei in einer musikalischen oder verbalen Bruchlandung zerschellen zu lassen...
Mit stehendem Beifall und erst nach mehreren Zugaben wurden die beiden Künstlerinnen vom Publikum verabschiedet. In einem letzten Lied, der irischen Volksweise "Molly Melone", zeigeten sie aber auch, wie gut sie in der Lage sind, falsche Gefühle von wahren Emotionen zu unterscheiden. Dieses wunderschöne irische Volkslied sangen sie ohne alle Parodie und mit ihren schönen Stimmen genau so echt und gefühlvoll, wie es einst geschrieben und komponiert wurde.
Bremervörder Kreiszeitung (1.12.03)

Selbst die Schlager gehen böse aus.
Beim Duo HIN & WEG sind Misstöne zu hören und das Publikum ist begeistert (Gitta Stahl)
Thedinghausen. Fast 50 und 43 Jahre alt - was nicht zu erkennen war. Gerade dem Krankenbett entstiegen - was kaum mehr zu hören war. Durch und durch musikalisch - was nicht verborgen blieb. Und kolossal gut in Mimik und Gestik - was überaus unterhaltend war. So erlebten die Thedinghauser Kulturfreunde jetzt das Duo HIN & WEG.
In ihrem Fall ist der Name nicht Programm, sondern Ziel. Es wurde erreicht. Das Publikum war begeistert vom Wortwitz der beiden Künstlerinnen Brigitte Borchers und Mackie Mahr-Zint. Die beiden machten mit enormem Gepäck in der Schulaula Station um auf Einladung des Kulturvereins mit "Moritaten, Schlagern, Chansons und schlichten Liedern" das alte und immer wieder neue Thema Liebe, Sehnsucht und Emanzipation auf- und abzurollen...
Beide setzen hervorragend ihre musikalischen Fähigkeiten auf einer Vielzahl von Instrumenten ein, spielen Gitarre und Ukulele, indisches Handharmonikum, Klavier, Akkordeon und Flöte. Beide haben schöne Stimmen, die sie in großer Vielfalt zum Klingen bringen....
Verdener Nachrichten / Achimer Kurier (17.3.2003)